Ein Trip mit Freunden oder der Familie: Tolle Sache. Aber nach ein paar Stunden Autobahnfahrt wird es dann doch langweilig und der ein oder andere greift nach seinem Handy um ein bisschen im Netz zu surfen oder einen Film zu schauen. Das Problem: Alle paar Meter ist die Verbindung weg, das Handy lädt nicht, der Film wird (wenn er denn überhaupt abgespielt wird) stockend und in so schlechter Qualität wiedergegeben, dass man sowieso nichts erkennt.

WLAN im Auto

Ein mobiler Hotspot im Auto. Viele Hersteller bieten in ihren neuen Automodellen einen integrierten Internetzugang an.
Ob Opel’s On-Star, VW’s Car-Net: Es ist immer ein WLAN-Modul im Wagen verbaut. Dieses ermöglicht den Netzzugang

WLAN im Auto – so geht’s ohne das neueste Automodell

Wer mit einem etwas älteren Automodell fährt und seinen Mitfahrern trotzdem WLAN anbieten möchte, kann in die Trickkiste greifen:

Das Handy als Hotspot

Zusätzliche Ausgaben ade: Wer mit dem Smartphone einen Hotspot aktiviert, braucht keine zusätzliche Hardware. Hier wird das Smartphone zum Router. Bei iOS Geräten ist es von Gerät zu Gerät unterschiedlich, wie viele Geräte sich ins Netzwerk einwählen können. Android Geräte können 10 weitere versorgen. Bei einer guten Internetverbindung ist diese Methode recht günstig. Allerdings gilt es, den Verbrauch der mobilen Daten zu überwachen. Denn wenn mehrere Personen auf das Datenvolumen zugreifen, kann dieses ganz schnell zur Neige gehen. Zudem steigt der Akkuverbrauch bei der Bereitstellung eines Hotspots rapide an.

Der WLAN-Stick

Etwas aufwendiger ist das Einsetzen eines WLAN-Sticks. Für die Nutzung wird der Stick am Computer konfiguriert  und ein Netzwerkname und Passwort vergeben. Anschließend kann der Stick per USB-Anschluss oder USB-Adapter für die 12-Volt Steckdose des Zigarettenanzünders an den Strom des Autos angeschlossen werden. Der Stick fungiert nun als WLAN-Router. Nur noch mit dem Smartphone o.ä. einwählen und das Surfen kann beginnen.

Notebook mit Surfstick

Eine weitere recht günstige Alternative ist die Kombination aus Notebook und Surfstick. Da meist ein Notebook vorhanden ist, muss nur noch der passende LTE-Surfstick gekauft werden. Nach einer kurzen Installation und Einrichtung ist das Notebook nicht mehr über WLAN, sondern eine Mobilfunkverbindung mit dem Internet verbunden. Kommen wir zum Wesentlichen: Durch das integrierte WLAN des Notebooks kann nun ein Hotspot eingerichtet werden. Das damit erstellte WLAN steht nun anderen Geräten zur Verfügung.
Der Haken: zwar werden die Notebooks immer kleiner, allerdings verbrauchen sie doch einiges an Platz und vor allem auch Strom. Zudem wechseln viele Notebooks beim Zuklappen in den Schlafmodus, durch den die WLAN Verbindung deaktiviert wird. Wer sich für diese Lösung entscheidet, sollte also die Möglichkeit haben, das Gerät aufzuladen und ausreichend Platz für das aufgeklappte Notebook einplanen.

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