Sie sind auf der Suche nach einem geeigneten Mobilfunkvertrag? Dabei werden Ihnen immer wieder Fachbegriffe begegnen, die Sie nicht auf Anhieb verstehen – wir wollen Ihnen die Unterschiede erklären.

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Prepaid- und einem Postpaid-Vertrag?

Der Unterschied zwischen Prepaid- und Postpaid-Verträgen besteht in der Art und Weise, wann die Kosten für die Dienstleistung des Netzbetreibers abgebucht werden. Bei einem Prepaid-Tarif zahlen Sie vorab einen gewissen Betrag für den Sie dann telefonieren, simsen oder surfen können. Auf der anderen Seite gibt es die Postpaid-Tarife, die erst nach der Nutzung des Dienstes abgerechnet werden.

Lieber Prepaid- oder Postpaid-Tarife?

Diese Frage kann nicht allgemein beantwortet werden, sondern Sie sollten sich für ein Modell entscheiden, das mit Ihren Bedürfnissen übereinstimmt.

Prepaid-Tarife haben den Vorteil, dass Sie Ihre Kosten überschaubar halten, denn Sie können nur so viel telefonieren oder surfen, wie Sie vorher aufgeladen haben. Das Modell ist besonders bei Eltern beliebt, die Ihren Kindern ein Handy kaufen und somit in keine Vertrags- oder Kostenfalle tappen. Von Nachteil ist es, wenn kein Guthaben mehr vorhanden ist, aber Sie trotzdem telefonieren müssen. Mittlerweile gibt es zwar die Möglichkeit online Guthaben aufzuladen, aber wenn Sie unterwegs sind und kein Guthaben mehr haben, bleibt Ihnen nichts Anderes übrig als den nächsten Shop, Tankstelle oder Supermarkt aufzusuchen, bei dem Sie Ihr Guthaben wieder aufladen können.

Die Nachteile von Prepaid-Tarifen können Ihnen bei Postpaid-Tarifen nicht passieren. Sie nutzen so viele Minuten/SMS wie Sie benötigen. In der Regel entscheiden Sie sich für einen Postpaid-Tarif in einer bestimmten Größe (z. B. MagentaMobil S, M, XL). Dadurch haben Sie pro Monat Flats für Telefonie, SMS und Datennutzung inklusive. Die Kosten belaufen sich dabei auf die im Tarif vereinbarten Konditionen. Zusätzliche Kosten fallen nur an, wenn Sie mehr verbrauchen als im Vertrag beinhaltet ist. Bei Postpaid-Tarifen erhalten Sie in der Regel gegen eine einmalige Zuzahlung ein Smartphone Ihrer Wahl dazu. Der Nachteil dieser Form der Mobilfunkverträge ist die Mindestvertragslaufzeit, die in der Regel 24 Monate beträgt und Sie weniger flexibel macht.

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