Die enthaltene Datenautomatik bei Mobilfunkanbietern ärgert viele Kunden, da die Kosten des Tarifs dadurch schnell ansteigen können. Das Landgericht Düsseldorf hat sich nun konkret mit der Datenautomatik bei Vodafone beschäftigt.

So funktioniert die Datenautomatik

Wenn Sie sich für einen Mobilfunktarif entscheiden, steht im Kleingedruckten oft der Begriff „Datenautomatik“. Hinter diesem Wort steckt „eine unzumutbare, nachträgliche Vertragsänderung“, so der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Nach Verbrauch des im Tarif enthaltenen Datenvolumens, greift die Datenautomatik und den Kunden wird – ohne deren Zustimmung – ein zusätzliches Datenpaket kostenpflichtig berechnet. Diese Automatik wird maximal 3-mal hintereinander abgebucht. In anderen Fällen von Datenautomatik werden Kunden für begrenzte Zeit in einen höheren Tarif hochgestuft, um weiterhin ausreichend Datenvolumen zur Verfügung zu haben. So auch bei Vodafone.

Das sagt das Landesgericht Düsseldorf zur Datenautomatik

Der Netzbetreiber Vodafone hat inzwischen reagiert und verwendet diese Klauseln zur Datenautomatik nicht mehr. Trotzdem ist die Verbraucherzentrale noch weiter gegangen und hat die Angelegenheit vor Gericht gebracht. Die Richter des Düsseldorfer Landesgerichts unterstützen das Vorhaben der Verbraucherzentrale und finden, dass Kunden solchen nachträglichen Vertragsänderungen ausdrücklich zustimmen müssen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig und wird noch weitere Instanzen bemühen.

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