Telefonieren, texten, surfen – aber keine Hand frei. Wer kennt es nicht? Spracheingabe kann hier Abhilfe verschaffen: denn die Sprachsteuerung von Smartphones wird kontinuierlich verbessert und damit häufiger genutzt. Sie versteht immer leichter, was gesprochen wird.

Die Sprachsteuerung vereinfacht den Alltag

Sechs von zehn Nutzern steuern ihr Smartphone per Spracheingabe (59 Prozent). Das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom beweist, dass die Zahl der Nutzer, die ihr Smartphone auf Zuruf steuern, im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent gestiegen ist (im Vorjahr 52 Prozent). Die Befragung zeigt, dass die Sprachsteuerung vor allem bei jungen Smartphone-Nutzern sehr beliebt ist. Insgesamt setzen sieben von zehn der 14- bis 29-Jährigen die Sprachsteuerung ein, während sie bei den 30- bis 49-Jährigen von sechs von zehn (60 Prozent) und bei den 50- bis 64-Jährigen (58 Prozent) genutzt wird. Im Alter von 65 plus nutzen sogar schon drei von zehn Personen (28 Prozent) die Spracheingabe. Vor allem beim Telefonieren nutzen die Befragten die Sprachsteuerung. Etwa drei Viertel (76 Prozent) setzen sie zum Anrufen von Kontakten ein. Darüber hinaus verfassen mehr als die Hälfte der Befragten (54 Prozent) ihre Textnachrichten per Sprachsteuerung. Knapp jeder Dritte (31 Prozent) startet über die Sprachsteuerung Internetrecherchen.

Für den Nutzer birgt die Sprachsteuerung viele Vorteile

„Die Sprachsteuerung bringt Komfort, Geschwindigkeit und Effizienz. Der Durchschnittsnutzer kann 150 Wörter pro Minute sprechen, aber nur 40 Wörter pro Minute tippen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Durch die Vernetzung mit anderen Geräten wird die Sprachsteuerung immer größere Rollen spielen. So erhalten digitale Sprachassistenten immer mehr Einzug in die Wohnzimmer. Die Assistenten informieren über das Wetter, recherchieren im Internet und steuern die Haushaltsgeräte.

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