Bei einem Wechsel zu einem neuen Festnetzanbieter z. B. zur Telekom ist es für viele Kunden besonders wichtig ihre alte Rufnummer zu behalten. Nach dem Telekommunikationsgesetz haben Kunden in Deutschland das Recht darauf, ihre Rufnummer bei einem Anbieterwechsel mitzunehmen. Der alte Anbieter ist somit verpflichtet die Nummer freizugeben. Damit ein reibungsloser Ablauf bei der Rufnummernmitnahme gewährleistet werden kann, sollten Sie, sowohl beim neuen als auch beim alten Anbieter einige Punkte beachten:

Rufnummernportierung: Darauf sollten Sie achten

Haben Sie sich für die Mitnahme Ihrer Rufnummer entschieden, müssen Sie beim neuen Anbieter lediglich einen Komplettwechsel beantragen. Nachdem Sie den Antrag gestellt haben, bekommen Sie eine Portierungsanzeige zugesandt. Dies erfolgt innerhalb weniger Tage entweder per Post, per E-Mail oder kann direkt nach der Bestellung heruntergeladen werden. Die Portierungsanzeige muss anschließend unterschrieben an den Anbieter zurückgeschickt werden. Mehr nicht – der neue Anbieter kümmert sich um alle weiteren Schritte, inklusive der Kündigung bei Ihrem alten Anbieter! Bitte achten Sie deshalb auf die Kündigungsfrist und bestellen rechtzeitig.

Kündigungsfrist einhalten

Da die Kündigungsfrist in den meisten Fällen 3 Monate beträgt sollten Sie darauf achten, dass Sie spätestens 4 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit bestellen. Die Kündigungsfrist gilt dann als eingehalten, wenn der Auftrag für den Wechsel auch beim alten Anbieter vorliegt. Zwischen Bestellung und Ende der Kündigungsfrist sollten deshalb mehrere Tage liegen, im Idealfall mindestens 4 Wochen, damit Ihr neuer Anbieter auch bei eventuell auftretenden Problemen ausreichend Zeit hat, den Auftrag zu bearbeiten. Falls Sie dennoch selbstständig gekündigt haben und Ihr alter Anschluss in Kürze abgeschaltet wird, sollten Sie einen Neuanschluss ohne Portierung bestellen. Der Grund: Ein Neuanschluss mit Portierung hat eine längere Bearbeitungszeit. Dadurch könnte es passieren, dass Sie für mehrere Tage bis hin zu Wochen keinen Anschluss haben. Ihre Rufnummer können Sie innerhalb von 90 Tagen nach der Abschaltung noch mit einer nachträglichen Portierung übernehmen, erst danach kann diese nicht mehr übernommen werden.

Probleme bei der Portierung durch Datenabgleich vermeiden

Wichtig: Häufige Fehlerquellen warum Anträge abgelehnt werden, sind Abweichungen zwischen den Antragsdaten und den Kundendaten beim alten Anbieter. Wenn Sie den Anschlussinhaber wechseln wollen, sollten Sie das am besten nach dem Wechsel vornehmen. So vermeiden Sie Probleme bei der Portierung, da die Daten beim alten und neuen Anbieter genau übereinstimmen müssen.

Ihr neuer Anbieter erhebt für die Portierung keine Gebühren. Diese fallen jedoch beim Altanbieter an. Da die Kosten für die Rufnummernmitnahmen je nach Anbieter variieren können, informieren Sie sich vorher über die genauen Kosten. Allerdings gibt es bei verschiedenen Anbietern Wechselprämien, sodass Sie durch einen Wechsel, im Vergleich zu einem Neuanschluss, noch sparen können.

Wenn Sie zwei Wochen nach Ihrer Bestellung noch keine Auftragsbestätigung mit Termin erhalten haben, sollten Sie bei der Hotline des jeweiligen Anbieters anrufen und nach dem Auftragsstatus fragen. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Ihr Auftrag hängt oder sogar storniert wurde.

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