Seit knapp drei Monaten sind, je nach Region, über DVB-T2 bis zu 40 Kanäle in Full-HD-Auflösung auf Sendung. Der Branchenverband gfu hat eine Studie (Mai 2017) über die Zufriedenheit der Nutzer vom neuen Antennenfernsehen veröffentlicht.

Fast zwei Millionen erwägen den Wechsel zu DVB-T2 HD

Für die Studie zum DVB-T2 wurden im Mai 2017 rund 2000 Haushalte befragt. Ende April gab es rund 1,5 Millionen aktive Empfänger der Übertragung. Zudem ist die drahtlose Fernseher-Übertragung des Fernsehprogramms bei rund 80 Prozent der Befragten bekannt. Daraus erweist sich die deutschlandweite Bekanntheit größer als der tatsächliche Marktanteil.
Demnach sollen fünf  Prozent aller Satelliten-, Kabel- oder IPTV-Zuschauer konkrete Wechselabsichten haben. 19 Prozent ziehen den Wechsel zumindest in Betracht. Hochgerechnet auf alle deutsche Fernsehhaushalte kommen wir so auf 1,9 Millionen potenzielle neue Zuschauer.

Alternativen zu DVB-T2

Für den Empfang der Privatsender werden ab Ende Juni rund 70,- € Gebühr pro Jahr anfallen. In diesem Zuge werden die Sender unverschlüsselt übertragen. Etwa die Hälfte der Befragten möchte daher bei DVB-T2 bleiben. 35 Prozent der Befragten sind sich bezüglich eines Wechsels noch unschlüssig.
Aufgrund der Gebühren werden allerdings circa acht Prozent der DVB-T2-Nutzer zum Kabelfernsehen wechseln. Des Weiteren möchten vier Prozent eine Satellitenantenne installieren und etwa drei Prozent werden über das Internet fernsehen.

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