Die Abschaffung der EU-Roaming-Gebühren schreitet weiter voran - ab Juni 2017 sollen sie der Vergangenheit angehören. Auf dem Weg zur Abschaffung der EU-Roaming-Gebühren wurde eine weitere Hürde genommen. Die Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten haben den Vorschlag der EU-Kommission zum Wegfall der Roaming-Gebühren gebilligt. Am kommenden Montag soll über den Vorschlag abgestimmt werden. Das bestätigten die zuständigen EU-Kommissare Günther Öttinger und Andrus Ansip.

Das ändert sich ab Juni 2017

Demnach soll das Telefonieren im EU-Ausland ab Juni 2017 ohne weitere Zusatzkosten möglich sein. Es soll dabei keine zeitlichen Einschränkungen geben, die Sie an eine bestimmte Minutenanzahl binden. Die einzige Auflage ist, dass es eine Verbindung zu dem Land geben muss, wo Sie die SIM-Karte gekauft haben. Das heißt für Sie: Sie müssen ab und zu in dem Land sein, in dem Sie Ihre SIM-Karte erworben haben. Dadurch soll einem möglichen Missbrauch der neuen Roaming-Verordnung entgegengewirkt werden, damit nicht alle Handynutzer dauerhaft den günstigsten EU-Tarif nutzen. Ansip und Öttinger halten diesen Vorschlag insgesamt für ausgewogen. So werden zwar die EU-Roaming-Gebühren abgeschafft, doch die jeweiligen Inlandstarife bleiben weiterhin attraktiv.

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